Technischer Einsatz am 30. September 2019

Sturmtief „Mortimer“ fegte am vergangenen Montag über Teile Europas und richtete zum Teil schwere Schäden an. Auch bei uns im Gemeindegebiert gab es kleine Schäden zu beklagen, wenn auch zum Glück keine Großen!
Mit einem Windspitzenwert von 87,5km/h (gemessen bei der Wetterstation in Irnfritz) erreichte unser Gemeindegebiet somit den 9. höchsten Wert von ganz Österreich. Auch ein ca. halbstündiger Stromausfall in unserer Gemeinde war zu verzeichnen.
Um 10:00 Uhr wurden die Feuerwehr Messern und die Feuerwehr Rothweinsdorf zu einem Technischen Einsatz gerufen. Im Bereich „Röhrenteich“ und Richtung „Kaidling“ waren Bäume auf die Straßen gestürzt.
Über 10 Mann aus beiden Wehren rückten mit zwei Fahrzeugen, Motorsägen und einem Traktor aus um die Fahrbahn wieder frei zu machen. Nach einer Stunde konnten beiden Wehren wieder einrücken.

Zwei Technische Einsätze innerhalb weniger Tage

In der vergangenen Woche mussten Mitglieder unserer Feuerwehr gleich zwei Mal zu Einsätzen wegen umgestürzter Bäume ausrücken.
Am Montag, den 1. Juli zog am Abend ein Sturmtief über Österreich hinweg und ein Laubbaum stürzte auf die Straße zwischen Messern und Sitzendorf.
Am Freitag, den 5. Juli machte sich leider wieder einmal das sogenannte „Eschensterben“ bemerkbar und eine Esche stürzte auf die Straße im Taffatal.
Zum Glück gab es bei keinen dieser Einsätze Personen- oder Sachschäden.
Es rückten bei beiden Einsätzen einige Mitglieder der Messerner Feuerwehr aus um die Bäume von den Straßen zu entfernen, die Straßen zu reinigen und während dieser Arbeiten die Straßen entsprechend abzusperren.

Feuerwehrübung in Wappoltenreith

Eine große Feuerwehrübung mit Stationsbetrieb fand am 10. Mai in Wappoltenreith statt. Mit fast 90 anwesenden Feuerwehrkameraden der neun Feuerwehren der Gemeinde Irnfritz-Messern war diese Übung sehr gut besucht.
Insgesamt wurden durch die ausarbeitende Feuerwehr aus Wappoltenreith sechs Stationen vorbereitet, die die Übungsteilnehmer durchliefen. Hier eine kurze Übersicht mit den Themen der einzelnen Stationen und ein Überblick über die jeweiligen Inhalte:
Station „ÖBB“:
Wer ist bei einem Unfall auf einem Bahngleis zu informieren, welche Sicherheitsabstände sind einzuhalten und wie gehe ich richtig bei Bergungen vor?
Station „Tragkraftspritze“:
Inbetriebnahme und richtiges Arbeiten einer Tragkraftspritze um Löschwasser anzusaugen und schnell zum jeweiligen Brandobjekt zu befördern.
Station „Funk“:
Einfache und wichtige Aufgaben und Funksprüche mit dem digitalen Funkgerät absetzen und üben.
Station „Atemschutz“:
Richtiges Anlegen der Atemschutzgeräte und Personensuche in einem verrauchten Raum, Aufgaben des Gruppenkommandanten und des Atemschutzsammelplatzes bei einem Atemschutzeinsatz.
Station „Photovoltaik“:
Gefahren und Informationen, die bei einem möglichen Feuerwehreinsatz bei einer Photovoltaikanlage zu beachten sind um sich keiner Gefahr auszusetzen.
Station „Erste-Hilfe“:
Grundlegende Wiederholung der ersten wichtigen Hilfemaßnahmen bei verletzten oder bewusstlosen Personen.

Zum Abschluss bedankten sich die Unterabschnittskommandanten Anton Isak und Otto Fischer sowie Abschnittskommandant Klaus Ringl bei der FF Wappoltenreith für die sehr gut und interessant ausgearbeitete straffe Übung sowie bei allen anwesenden Feuerwehrmitgliedern.

Waldhüttenbrand in Mödring

Der Brand einer Waldhütte in Mödring hat am Ostersonntag zu einem Großeinsatz unserer Feuerwehren geführt. Besonders schwierig war bei diesem Einsatz die Wasserversorgung.
Gegen 12.50 Uhr wurden zunächst die Wehren aus Mödring, Horn, Breiteneich, Mühlfeld und der Zug Doberndorf alarmiert. Auf einer Lichtung im Wald (etwa zwei Kilometer von Mödring entfernt) stand ein großes Holzgartenhaus in Flammen und die Rauchsäule war schon von Weitem zu sehen. Das Feuer hatte beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits auf den Garten übergegriffen, ein Autoanhänger und ein Pkw standen ebenfalls bereits in Brand. Weiter angefacht wurde der Brand von im Garten gelagerten Holzpaletten und Holzlatten. Zum Glück griff der Brand auf Grund der Windstille an diesem Nachmittag nicht an den angrenzenden trockenen Wald über.
Den Feuerwehren gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf den Wald zu verhindern. Erschwert wurde der Einsatz jedoch auch dadurch, dass im Haus Autobatterien sowie diverse Spraydosen gelagert waren.
Auch die Wasserversorgung stellte sich als äußerst schwierig dar. Daher mussten weitere Tankwägen angefordert werden, es wurde mittels Pendelverkehr eine ständige Wasserversorgung eingerichtet. So wurde auch die Messerner Feuerwehr sowie die Wehren aus Frauenhofen, Altenburg, St. Bernhard, Pernegg, Mold und Burgstall alarmiert.
Die Feuerwehr Messern rückte mit unserem Tanklöschfahrzeug und dem Kleinlöschfahrzeug mit 13 Mann aus. Während unsere Maschinisten mit dem Tanklöschfahrzeug Teil des Pendelverkehrs waren und Wasser von der Ortschaft Mödring zum Brandobjekt brachten, waren unsere Atemschutzträger „in Bereitschaft“ und mit Atemschutzgeräten ausgerüstet um im Bedarfsfall gleich einsatzbereit zu sein, dazu kam es jedoch nicht. Einige Kameraden unserer Wehr waren auch bei der Brandbekämpfung mit dabei.
Insgesamt waren 12 Feuerwehren im Einsatz.

 

Technischer Einsatz am 11.03.2019

Das Sturmtief „Eberhard“ zog in der Nacht von Sonntag auf Montag auch über uns hinweg und verursachte einen technischen Einsatz im Taffatal.
Die heftigen Sturmböen waren der Grund, dass eine Esche mit etwa 70cm Durchmesser am unteren Stamm über die Straße im Taffatal fiel. Neben dem Sturm war auch das derzeit auftretende „Eschensterben“ mitverantwortlich da der umgebrochene Baum so gut wie keine Wurzelansätze mehr vorwies.
Nach Absicherung der Straße wurde der Baum mit Motorsägen zerschnitten, im Anschluss mit einer Seilwinde von der Straße entfernt und die Straße mit Besen und Schaufeln gereinigt.
Nach dem Entfernen des Baumes wurde auch die gesamte Taffertalstraße bis Poigen abgefahren und von herunter gefallenen Steinen und Ästen befreit.
Drei Mitglieder der FF Messern waren mit unserem Kleinlöschfahrzeug sowie mit einem Traktor mit Seilwinde der Familie Kaindl von 2:00 bis 4:00 Uhr im Einsatz.